„Vom Haus lässt sich’s schlecht runterbeißen“ (altes schwäbisches Sprichwort)

By barthel · Montag, November 2nd, 2009 · No Comments »

Die Finanzkrise hinterlässt Spuren: auf Depots, in Geldbörsen und auch in den Köpfen. Die Deutschen sparen immer weniger für die Altersvorsorge, manch einer hat die Nerven ganz verloren und seine Sparformen eingestellt. Gerade im Versicherungsbereich hat das fatale Folgen: ein Neuanfang ist heute am Ende der Laufzeit zu versteuern und die Vertragskosten fallen bei einem Neuabschluss auch nochmals an. Vertragstreue ist und bleibt ein wichtiger Punkt bei der Altersvorsorge - das gilt vor allem für diejenigen, die schon seit mehr als 5 Jahren sparen.

Denn Fakt ist: wir müssen mehr sparen, da die staatliche Rente mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen wird, um unseren heutigen Lebensstandard zu halten.

Zwei Drittel meinen, das ein Eigenheim die beste Altersvorsorge sei. Das kann man so pauschal natürlich nicht sagen. Es hängt davon ab, wieviel sie kostet, wie lange sie genutzt werden soll, zu welchen Konditionen finanziert werden kann und wie sich ihr Wert entwickelt. Wer sie wieder verkauft, wenn die Kinder aus dem Haus sind, zwischendurch einmal in eine Hochzinsphase gerät, wer durch seinen Arbeitsplatzwechsel das Haus veräußern muss oder wer auf dem Land lebt und meint, das er angesichts sinkender Bevölkerungszahlen seine Immobilie einfach gewinnbringend verkaufen kann (man schaue mal nach Brandenburg), für den geht die Rechnung ganz schnell nicht mehr auf.

Angesichts sinkender Renten und  der Tendenz zur Überalterung in Deutschland wird es zunehmend wichtiger, „flüssig” zu sein. Wer im Alter zu Essen oder Kleidung kaufen will, kann nicht einen Teil seines Schornsteins oder die Haustür verkaufen. Für die Finanzierung eines Hauses und eine private Altersvorsorge reicht es bei den meisten Haushalten hinten und vorne nicht. Eine Entscheidung muss getroffen werden.

Holen Sie sich professionellen und gleichzeitig neutralen Rat- den bekommen Sie natürlich nicht bei einer Bank,  einer Bausparkasse oder einem Finanzvertrieb, sondern bei einem unabhängigen Berater.

Die Angst steigt…

By barthel · Montag, September 28th, 2009 · No Comments »

…bei den Privatanlegern. Jedoch nicht vor neuerlichen Kursstürzen, sondern davor, nicht rechtzeitig eingestiegen zu sein.

Viele Investoren (und zwar institutionelle und private) haben tatsächlich den erneuten Anstieg einfach verstreichen lassen. Man konnte dies sogar vorhersehen, denn es entspricht den Regeln menschlichen Verhaltens. Die Stimmungsindikatoren wie z.B. der Bull/Bear-Index, welcher den Anteil von Pessimisten und Optimisten im Markt verkörpert, ist dreimal hintereinander wöchentlich gefallen. D.h. die Zahl der Pessimisten steigt weiterhin.

Was spricht für den Einstieg?

1. die weiterhin günstigen Bewertungen von Aktien selbst nach dem rasanten Anstieg der letzten Monate. Amerikanische Aktien z.B. liegen nach wie vor ca. 15% unter ihrem langfristigen Durchschnitt und die europäischen Standardwerte, die wir im EURO STOXX 50 finden, sind im Hinblick auf ihre Kurs-/Gewinnverhältnisse noch einmal erheblich niedriger bewertet.

2. im Markt sind durch die Finanzspritzen der Notenbanken riesige Finanzmittel vorhanden, die nun angelegt werden müssen

3. der ausgesprochene Pessimismus, welcher dazu führt, das die Pessimisten nicht investiert sind und logischerweise auch nicht verkaufen können. Sie müssen aber ihr Geld irgendwann anlegen. Denn auch Pessimisten warten auf einen günstigen Einstiegszeitpunkt und weil alle warten, warten alle umsonst Immer wenn ein Rückgang eintritt, werden die Pessimisten nervös und beginnen mit den ersten Käufen und schon steigen die Kurse wieder.

Bevor Sie also auch auf Ihren Bauch hören, sollten Sie ruhig einmal Ihr Depot auf mögliche Risikopotentiale untersuchen lassen denn: an der Börse wird nach wie vor nicht geklingelt !

Neues zum Bankgeheimnis

By barthel · Donnerstag, September 10th, 2009 · No Comments »

Österreich hat am 02.09.2009 sein Bankgeheimnis gelockert und ein Gesetz für Amthilfe beschlossen. Und, Zufall oder nicht, am gleichen Tag unterzeichneten Deutschland und Liechtenstein ihr Abkommen zum Informationsaustausch bezüglich ihres neuen Doppelbesteuerungsabkommens.

Entscheidend für jeden Deutschen mit Geld im Ausland ist immer die Umkehr der Beweispflicht, welche in der deutschen Abgabenordnung (AO) festgelegt ist. Man kann es einfach nicht oft genug sagen: wen der Fiskus auf dem Kieker hat, der ist in der Beweispflicht. Legt er seine Verhältnisse dennoch nicht offen, wird er eben veranlagt.  So einfach ist das. Da braucht es keine Amtshilfe vom Ausland und das ganze Politikerkasperltheater um Bankgeheimnisse.

Viel entscheidender ist, welche Rechte die jeweiligen Anlageländer dem Anleger während der Laufzeit bieten. Hier haben die Deutschen mit ihrer exorbitanten Abgeltungssteuer, die jeden langfristigen Sparer schon während der Laufzeit abstraft und jede halbwegs vernünftige Rendite zerschießt, natürlich den Vogel abgeschossen. Hier nach klugen und legalen Möglichkeiten zu suchen ist das Gebot der Stunde.

Erfahren Sie Anfang Oktober mehr über

- Verbotene Steuerhinterziehung

- Bedenkliche Steuerumgehung

- Legale Steuervermeidung

und lernen Sie, wie Sie die legalen Vorteile einer Geldanlage in der Schweiz für sich gewinnbringend nutzen können.

ISF-Multi-Strategie-Fonds

By barthel · Samstag, September 5th, 2009 · No Comments »

Wegweisendes Konzept nach berühmtem Vorbild

Dieser Fonds ist eine perfekte Vermögensverwaltung und investiert in 6 verschiedene Anlageklassen (Geldmarkt, Rohstoffe, Aktien, Alternative Strategien, Immobilien, Währungen). Gemanagt wird er durch eine der bekanntesten und ältesten Schweizer Privatbanken und hat die amerikanischen Milliardenstiftungen Yale, Harvard und Princeton zum Vorbild. Der Multi-Strategie-Fonds hat in der Krise schon die Haltbarkeit seines Konzeptes bewiesen: der Rückgang war während der Krise niedriger als beim legendären Vorbild Yale.

Dazu ist diese Strategie während der Anlagezeit im Schweiz-Depot steuerfrei. Das ist ein entscheidendes Renditeplus und damit ein wichtiger Vorteil für Sie als Anleger.

Spätere Entnahmen können mit dem genialen Prinzip der „Schweizer Bank Rente” hoch steueroptimiert gemäß geltendem Recht entnommen werden. Verschenken Sie also kein Geld.

Hier für Sie der aktuelle ISF-Multi-Strategie-Fonds Zweimonatsbericht zum nachlesen.

Diese steueroptimierte Vermögensverwaltung, die mit modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Aufteilung in sechs Anlageklassen zwecks Reduktion der Schwankungen arbeitet, sollte in keinem Depot fehlen.

Dispokredite - Fairness und Gier

By barthel · Freitag, August 21st, 2009 · No Comments »

Die Finanzkrise hat die Bilanzen der Banken schwer gebeutelt. So haben einige ein neues Hobby und versuchen sich gegenseitig darin zu übertreffen, wer denn nun die höchste Differenz zwischen Leitzins und Kondition hat. Die Differenzen bewegen sich hier in Bereichen von bis zu 9 % zwischen den fairsten Partnern und den größten Abkassierern.

“Räuberbanken” heißen sie jetzt schon, weil sie einerseits den Kunden auf ihre Einlagen nur Niedrigstzinsen anbieten und auf Dispoüberziehungen immer mindestens zweistellige Zinssätze verlangen - Traummargen für die Banken zu Lasten der Sparer.

Stiftung Warentest ermittelte einen Durchschnittszins von 11,6 % bei einem Leitzinssatz von 1 % (zum Vergleich 12,2 % Durchschnitt bei 3,25% Leitzins in 2008)

TOP 5: Banken mit den niedrigsten Dispo-Zinsen

Platz Anbieter Dispozins % p.a. Bundesweit
1 DAB Bank 6,95 % Ja
2 SKG Bank 7,90 % Ja
3 DKB 7,90 % Ja
4 Ethikbank 8,50 % Ja
5 PSD Nürnberg 8,25 % nein

Quelle: Finanztest, Stand 01.Juli 2009

FLOP 5: Banken mit den höchsten Dispo-Zinsen

Platz Anbieter Dispozins % p.a. bundesweit
1 Citibank * 16,99 % Ja
2 Sparkasse Köln Bonn 13,99% Nein
3 VoBa Mittelhessen 13,75 % Nein
4 Berliner Sparkasse 13,75 % Nein
5 Postbank ** 13,50 % Ja

Quelle: Finanztest, Stand 01.Juli 2009

* für Kontomodell Citibest: 9,74/11,74 Prozent bis 1000 Euro/ab 1001 Euro gesamter Kreditsumme
** für Kontomodell Giro extra plus: 10,25%

“Sicherheit” - das liebste Kind der Deutschen bei der Geldanlage

By barthel · Dienstag, Juli 28th, 2009 · No Comments »

Wir erinnern uns: 2003 wurde sie ins Leben gerufen, die Auffanggesellschaft deutscher Lebensversicherer: Protektor. Das gibt einem doch ein gutes Gefühl von Sicherheit: ein Auffangfonds, der meine Versicherung im Insolvenzfall finanziert und ich brauche mir keine Gedanken zu machen.

Eine deutsche Versicherung ist sicher - oder?

Ob Licher-Bier („Eins ist sicher- Licher”), die Rente nach Norbi Blüm („Die Rente ist sischer”) oder auch die Versicherung dank Protektor. „Sicherheit” ist nach wie vor immer noch eines der liebsten Kinder des Deutschen Bank- und Versicherungskunden.

Mit der der Gründung bekam sie auch schon Arbeit. Die Mannheimer Versicherung hatte wegen Misswirtschaft ein 300.000.000 € großes Loch in der Bilanz, der Versicherer stand vor dem Aus und der Ruf der Branche auf dem Spiel. Zudem geriet die Kapitallebensversicheurung als Produkt in schlechtes Licht.

Es wurden 240 Mio Euros mit einem Sammelbecher in der Branche eingesammelt und die Insolvenz wurde gerade noch abgewendet.

Die Finanzkraft von Protektor scheint im Vergleich zu den möglichen Szenarien begrenzt

Nimmt man alle Verpflichtungen deutscher Versicherer der Auffanggesellschaft gegenüber zusammen, so kommt man einem aktuellen Bericht der Berliner Morgenpost zu Folge auf rund 5 Milliarden Euro.

Für eine Klitsche wie die Mannheimer mag also Protektor noch funktionieren, für die Pleite auch nur einer im oberen Drittel spielenden Gesellschaft wird es wohl etwas eng werden. Gar nicht daran zu denken, was passiert, wenn durch die Finanzkrise gleich mehrere Unternehmen in Schieflage geraten. Und das ist nicht nur seit Anbeginn von Protektor unsere Einschätzung sondern mit einem Artikel vom 25.07.2009 (reuters) räumt dies mittlerweile der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ein.

Auch hier wird dem Verbraucher wie sooft Sicherheit suggeriert, wo diese eigentlich nur sehr begrenzt vorhanden ist. Nach nur sechs Jahren Protektor ein Armutszeugnis für die ganze Branche.

Die Kapitallebensversicherung ist immer noch das populärste „Anlageinstrument” der Deutschen (rund 92.000.000 Verträge schlummern in Ordnern und Schuhkartons) - seit mehr als 20 Jahren darf man das Produkt öffentlich als „legalen Betrug” bezeichnen (AZ 74 047/83) Landgericht Hamburg.

1. Die Licher-Werbung mag nach all dem noch am zutreffendsten sein

2. und unter uns: im Vergleich zu den Erwartungen bei der deutschen c..Kapitallebensverssicherung hat schweizerisches Anlagewissen durchaus Ideen und c..attraktive Konzepte zu bieten, die zu überdenken sind…

Bankgeheimnis – Schweiz paraphiert Verträge mit den USA

By reimer · Sonntag, Juni 21st, 2009 · No Comments »

„Paraphieren” = eine Absichtserklärung für eine Vereinbarung zwischen zwei Staaten, die dann durch Ratifizierung = völkerrechtlich verbindliche Erklärung erst noch abgeschlossen werden muss.

Die USA hat in diesem Vorgang eine Schlüsselfunktion. Die BRD wird sicherlich folgen, aber es haben bisher noch nicht einmal Gespräche statt gefunden. Der Schweizer „Indianer” Hans-Rudolf Merz, seines Zeichens Finanzminister, wird beim OECD Treffen in Berlin auf den „Oberkommandierenden der Kavallerie” Peer Steinbrück, seines Zeichens deutsches Pendant mit Hang zum Wilden Westen, treffen. Das Zanken und Säbelrasseln ist sicherlich vorbei, da

1.       die Angelegenheit bereits erledigt ist und

2.       die Weichen gestellt sind

3.       wird sich dadurch für den deutschen Bürger im Bezug auf des Bankgeheimnis NICHTS ändern. Es gilt nach wie vor die seit Jahrzehnten geltende Beweislastumkehr, welche das ganze TamTam, was hier veranstaltet wurde, überflüssig macht.

FAZIT: Typisch profilierungssüchtige Politiker oder auch, um mit “Cheech & Chong” zu sprechen (denn auf diesem Niveau bewegen wir uns hier meiner Meinung nach): “Viel Rauch um Nichts”…

Ihr Depot und die Abgeltungssteuer III

By reimer · Freitag, Juni 19th, 2009 · No Comments »

Das aktuelle „Angebot” der Bundesregierung:  erb eins, zahl zwei !

Möglicherweise angeregt durch die Abwrackprämie und sonstige absatzfördernde Maßnahmen macht die Bundesregierung mittels Bundesfinanzhof allen Erben nun ein eher unattraktives „Angebot”, welches in Zukunft für alle Anlagen gilt, die ab dem Jahr 2009 gekauft wurden und werden:

Wird etwas vererbt oder verschenkt, so setzt das Finanzamt zur Berechnung von Erbschafts- und Schenkungssteuer stets den aktuellen Wert an - d.h. auch aktuelle Wertstände von Wertpapieren oder auch die Guthaben und aufgelaufene Zinsen auf Konten. Die Erben solch eines Vermögens müssen in Zukunft gleich zweimal in die Tasche greifen, da neben der Erbschafts- und Schenkungssteuer auf die zukünftig anfallenden Kapitaleinnahmen noch zusätzlich Abgeltungssteuer anfällt. Diese Doppelbesteuerung hat der Bundesfinanzhof nun für zulässig befunden.

Früher waren Kursgewinne nach 12 Monaten steuerfrei, heute werden die vor Schenkung oder Tod angesammelten Gewinne komplett zum aktuellen Börsenkurs der Erbschaftssteuer unterworfen und bei Verkauf fällt noch einmal die Abgeltungssteuer an. Wie schon sooft ist der Staat durchaus erfinderisch und auch radikal, wenn es ums Abschröpfen seiner Bürger geht.

“Honny soit qui mal y pense”

Schweizer Vermögensverwaltungs-Know-How in Deutschland

By reimer · Freitag, Mai 29th, 2009 · No Comments »

Das ist eine spannende Nachricht vor allem für diejenigen, die sich bei Ihrem Schritt direkt in die Schweiz schwer tun, aus welchen Gründen auch immer. Die Betreuung erfolgt hier vor der Haustür, genau wie bisher.

Was ist anders als bisher?

Der Kunde hat die Möglichkeit sein Depot bei einer völlig produktunabhängigen Bank zu führen und dabei gleichzeitig vom schweizerischen Verwaltungs-Know-How zu profitieren. Und das im Deutschland-Depot bis hin zur völligen Steuerfreiheit während der Anlagezeit.

Dabei haben Sie jederzeit die Option, den Schritt in ein im geografischen Sinne “echtes” Schweiz-Depot nach zu holen (also in ein in der Schweiz bei einer Schweizer Staatsbank geführtes Depot).

15.000 Fonds von 200 Kapitalanlagegesellschaften stehen zur Verfügung neben den innovativen Produkten mit schweizerischem Verwaltungs-Know-How.

Verbinden Sie Ihren Einstieg in die Premiumklasse des Investmentbanking mit einem guten Zeitpunkt

Hier verweisen wir auf unseren Artikel vom 02.02.2009 in diesem Blog. Während der ICE langsam Fahrt aufnimmt, verschlafen Anleger den Einstiegszeitpunkt. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind extrem niedrig, d.h. die Übertreibung nach unten so maßlos, das selbst um 50% schlechtere Gewinnergebnisse von Unternehmen schon längst an der Börse eingepreist sind. Die Propheten der fallenden Kurse haben sich mantraartig auf die Katastrophe eingeschworen, während sich zum Beispiel die Aktie der Deutschen Bank von März bis heute im Wert VERDREIFACHT, also 300% zugelegt hat. Sie waren nicht dabei? Schade eigentlich…

Erhöhung der gesetzlichen Mindesteinlagensicherung

By reimer · Mittwoch, Mai 20th, 2009 · No Comments »

Ab 2011 soll die sogenannte gesetzliche „Mindesteinlagensicherung“ 100.000 € betragen. Ebenfalls soll die 10 %ige Haftung für den Kunden abgeschafft werden. (Bisher waren 90%, maximal 20.000 € abgesichert)

Opium für’s Volk

Die bisherige Sicherung war alles andere als ein Garant – erhöht man lediglich die Summen und ändert nichts am System, bleibt es dabei. Pleiten wie Lehmann sprengen solche Fonds in der Regel schon (Der Einlagensicherungsfonds der Privatbanken musste 6,5 Mrd. Euros berappen, hatte aber nur 4,3 Mrd. im Topf. Der Rest wurde auf staatlichen Pump finanziert.

Auch der Einlagensicherungsfonds der Wertpapierhandelsunternehmen ist hoffnungslos und kann die gestellten Forderungen der Geschädigten auch nicht annähernd erfüllen. Den Forderungen von 180 Mio EUR aus der Phoenix-Pleite stehen gerade einmal ca. 4 Millionen EUR gegenüber.

Alleine diese beiden Beispiele zeigen, das eine Erhöhung der Einlagensicherung lediglich auf leeren Versprechungen beruht, die im Ernstfall niemals eingelöst werden können. Wenn also so, wie es beinahe passiert wäre, das Bankensystem kollabiert, indem das Vertrauen in die Institutionen verschwindet und alle Kunden ihr Geld abziehen, dann braucht keiner denken, das er aus den Einlagensicherungsfonds sein Geld erhält: diese Fonds sind jetzt schon überfordert und defacto pleite und sie werden es in Zukunft sein. Und wenn eine Frau Merkel allen Bürgern ohne jede Gesetzesgrundlage verspricht, das der Staat die Gelder garantiere, dann ist auch das Augenwischerei. Wer ist der Staat? Wir! Und wie finanziert er sich? Durch Steuern ! …und die zahlt wer nochmal?

Bonität und politische Berechenbarkeit vs. Finanzprobleme und Instabilität

In der Schweiz ist übrigens das umlaufende Papiergeld durch doppelte Goldreserven abgedeckt ! Alle Schweizer könnten ihr Geld in Gold umtauschen und es wäre dann noch einmal so viel Gold vorhanden. Deutschland und die USA werden möglicherweise schon in naher Zukunft ihre Spitzenbonitäten von AAA (die höchste Stufe) einbüßen, die Schweiz ist nach wie vor bonitätsmäßig die führende Nation. Die Folgen für die Bürger von BRD und USA sind Finanzprobleme und im schlimmsten Falle politische Instabilität.

Abstimmung über den Beitritt der EU oder Abschaffung des Franken? Hätten Sie damals als Deutscher den EURO gewählt, wenn sie hätten abstimmen können? Sehen Sie: so versteht man die Schweizer doch gleich schon viel besser…

Die enorme Bonität der Schweiz, das über Jahrzehnte gewachsene Vertrauen der Anleger weltweit in die Schweizer Institute und ihr KnowHow sowie die politische Berechenbarkeit der Schweiz für die weitere Zukunft sind Gründe, sich zu überlegen, die Schweiz als sicheren zweiten Standort für die eigenen Finanzen zu wählen.